Wir haben auf dieser Website eine große Menge an Material vor­gestellt und haben zusätzlich eine noch größere Menge an Unterlagen in Form von Büchern, Artikeln, Briefen, unveröf­fentlichten Manuskripten und Vorlagen gelesen – unsere Bü­cherregale quellen in Schachteln hinein über, welche die Bü­ros, in denen wir arbeiten, zu überschwemmen drohen, und dennoch scheint die Flut gedruckten und beschriebenen Pa­piers kein Ende nehmen zu wollen. Können wir ein abschlie­ßendes Urteil fällen, von dem die Leser glauben dürfen, dass es nahe an die Wahrheit herankommt? In diesem letzten Ka­pitel wollen wir erläutern, wie wir das Material interpretieren und warum wir meinen, dass sich unsere Mühe gelohnt hat. Wir schmeicheln uns nicht, diejenigen überzeugen zu kön­nen, die mit kräftigen vorgefassten Meinungen an die Lektüre herangegangen sind; das Gesetz der Gewissheit, auf das wir uns zu Beginn berufen haben, macht dies unwahrscheinlich. Doch die Mehrheit der Leser dürfte dem Material mehr Be­achtung schenken, und eben an diese Leserschaft wenden wir uns mit unserer Auswertung.

Wir begannen mit einer Unterscheidung zwischen traditio­neller Astrologie, wie sie der strebsame Schüler aus zahlrei­chen Lehrbüchern entnehmen kann, und einer »Kosmobiolo­gie«, die Tatsachen in den Beziehungen zwischen Planeten­bewegungen oder anderen kosmischen Kräften und Ereignis­sen hier auf der Erde untersucht. Wir hätten vielleicht noch eine dritte Kategorie hinzufügen können: die Populär- oder Zeitungsastrologie, die sich nicht mit individueller Deutung oder Vorhersage abgibt und nicht viel mehr tut, als dass sie allgemeine, vage Aussagen über das wahrscheinliche Schick­sal all derer macht, die unter diesem oder jenem Tierkreiszei­chen geboren sind. Wir haben dies nicht getan, weil ernsthaf­te Astrologen derartige Dinge verachten. Diejenigen, die sie für ein leichtgläubiges Publikum ausdenken, wissen gewöhn­lich nur zu genau, dass das, was sie tun, keinen Sinn und kei­ne Beziehung zur wirklichen Astrologie hat. Natürlich ma­chen sich solche »Astrologen« selbst nicht die Mühe, irgend­einen Beweis dafür zu liefern, dass ihre Erzeugnisse einen Wert hätten; die Untersuchungen, die von anderen darüber angestellt werden, haben keinerlei Bestätigung für solche Ho­roskope erbracht. Populärastrologie ist ganz unverkennbar Geschäftemacherei, sie hat keinen Wert und bringt keinen Ertrag. Sie wird besonders von denjenigen abgelehnt, die Wert auf die Beiträge legen, welche die traditionelle Astrolo­gie für die Gesellschaft vielleicht leisten kann. Insofern sich das im ersten Kapitel zitierte anti-astrologische Manifest ge­gen diese Spielart richtet, stimmen wir voll mit ihm überein; Populärastrologie ist Unsinn, und die Zeitungen und Zeit­schriften, die sich damit abgeben, sollten sich gründlich schä­men.

Es mag sein, dass dies alles keinen großen Schaden anrichtet. Ein Neurotiker mag gelegentlich auf diese Kolumnen süchtig, ja von ihnen abhängig werden, doch dass dies in großem Maßstab geschieht, ist nicht sehr wahrscheinlich, und wenn diese Quelle des Aberglaubens abgeschafft würde, nähme ohne Zweifel eine andere ihre Stelle ein. Die Menschen scheint es oft unersättlich danach zu verlangen, dass sie betro­gen werden. Allerdings wird das, was veröffentlicht wird, unter falschen Vorspiegelungen gedruckt. Es ist nicht als blo­ße Unterhaltung etikettiert, und viele Menschen glauben, wie wir gezeigt haben, doch daran, dass diese Kolumnen mehr sind als ein Spaß.

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Die Lehre von den vier Elementen stammt von den alten Griechen und ist bei der Horoskopdeutung sehr nützlich. Die Elemente werden auch nach Geschlechtern eingeteilt, doch ist diese Zuordnung rein symbolisch zu nehmen. Zu jedem Ele­ment gehören drei Tierkreiszeichen; ihre Bedeutung ist etwa die Folgende:

Das männliche Element Feuer (dazu gehören die Zeichen Widder, Löwe und Schütze) ist optimistisch, liebt Bewegung, unternimmt gerne etwas und ist voll körperlicher Energie. Be­ruflich ist es geeignet für alle Tätigkeiten, die mit Bewegung zu tun haben, also beispielsweise Sport. Feuerzeichen haben Interesse an Licht und Energie. Sie sind beseelt von großen Vi­sionen und richten ihren Blick gern in die Zukunft. Ihre küh­nen Träume versuchen sie auch zu realisieren. Sie sind kreativ und spirituell, auf ihre eigene, individuelle Art. Die besondere Fähigkeit der Feuerzeichen liegt darin, zu organisieren, etwas zu unternehmen und zu bewegen. In einer Partnerschaft ver­körpert der Partner teilweise einen Mythos, also eine fantas­tische Gestalt, die über die Realität hinausgeht. Die Bindung in einer Beziehung sind gemeinsame Unternehmungen, Sport und Dynamik. Sex ist für Feuerzeichen eine wichtige Angelegen­heit, bei der sie ihren Körper transzendieren und eine Art spiri­tueller, ekstatischer Vereinigung spüren wollen.

Das weibliche Element Erde (dazu gehören die Zeichen Stier, Jungfrau und Steinbock) ist realistisch. Die Neigung zu Melancholie und Pessimismus tritt daher häufiger bei diesen Tierkreiszeichen auf. Dieses Element liebt besonders Materie, also Besitz, sinnliche Vergnügungen, Arbeit und Status. Erd­zeichen können gut mit Gegenständen umgehen und sind da-her beruflich besonders geeignet für eine kunstgewerbliche, handwerkliche oder technische Tätigkeit. Aber auch die Ver­waltung von Finanzen (Geld, Versicherungen, Immobilien) liegt ihnen wegen ihres Sinnes für Reales, Fassbares, Verwert­bares. Wie der Name „Erde” ja schon andeutet, interessieren sich Erdzeichen auch für Gartenbau, für Landwirtschaft und Ernährung. Und sie haben die besondere Fähigkeit, etwas zu bearbeiten, Geld und Sicherheiten anzuhäufen, nüchtern den Fakten ins Auge zu sehen. In einer Partnerschaft sollte der Partner ständig anwesend sein; moderne Beziehungen mit lan­ger Trennung können Erdzeichen nicht ertragen. Der „Kitt” in einer Beziehung sind Vertrautheit, Familie, Kinder, gemeinsa­mer Besitz, eine gute Position in der Gesellschaft und angeneh­me Sinneseindrücke (z. B. gutes Essen). Sex ist für Erdzeichen eine tiefe und wichtige Erfahrung. Eine romantische Umge­bung ist für diese Tierkreiszeichen sehr wichtig.

Das männliche Element Luft (dazu gehören die Zeichen Zwillinge, Waage und Wassermann) liebt besonders die Frei­heit und führt gerne Gespräche. Es ist kontaktfreudig und muss die Realität durch ein geistiges System ordnen. Luftzei­chen lieben vor allem geistvolle Gespräche und nehmen die Welt leicht, gehören also, nach den von Hippokrates aufgestell­ten Temperamentstypen, zu den „Sanguinikern”. Beruflich sind sie gut geeignet für Tätigkeiten, bei denen Gedanken und Ideen verarbeitet werden, also als Journalisten, Anwälte oder Philo­sophen; ferner für die Berufssparten, in denen es um Gesprä­che und Kommunikation geht: in den Medien (Rundfunk, Fernsehen, Film) und auch im Erziehungswesen. Ihre heitere und luftige Art macht sie gut geeignet für die Unterhaltungsin­dustrie. Und natürlich liegt ihnen auch ihr Element, die Luft: So sind sie für eine Laufbahn als Steward oder Pilot hervorra­gend gerüstet. Sie haben die Fähigkeit, Gedankensysteme zu entwerfen, Ideen zu vermitteln und Vorträge zu halten. In einer Beziehung kann der Partner auch mal weit weg sein; Telefonate ersetzen dann den körperlichen Kontakt. Die Partnerschaft lebt hauptsächlich von geistigen Auseinandersetzungen, Ge­sprächen und Ideen. Sex ist für Luftzeichen in der Regel nicht so wichtig. Gespräche können für sie den eigentlichen Akt er­setzen bzw. wichtiger werden als die tatsächliche körperliche Vereinigung.

Das weibliche Element Wasser (dazu gehören die Zeichen Krebs, Skorpion und Fische) lebt in einer Welt der Vorstellun­gen, Fantasien und Gefühle. Manchmal fehlt ihm die Durchset­zungskraft der anderen Zeichen, dafür besitzt es sehr viel Ein­fühlungsvermögen. Beruflich sind Wasserzeichen dort gut ein­setzbar, wo es um Bilder, Fantasien und Gefühle geht. Das sind nicht nur Künstler (Dichter, Musiker, Maler), sondern auch Menschen, die Seelisches und Verborgenes in sich und in ande­ren hervorholen, also Therapeuten oder Archäologen. Die Vor­liebe für Wasser befähigt sie zu Seefahrern, die Vorliebe für Spirituelles zum Menschen, der sich mit Mystischem beschäf­tigt. Wasserzeichen haben die besondere Fähigkeit, Gefühle darzustellen oder zu leben, was sie zum Schauspieler ebenso befähigt wie zum Krankenpfleger. In einer Partnerschaft sollte der Partner anwesend sein. Gemeinsame Träume, warmherzige Gefühle und liebevolle Zuwendung machen für dieses Element das Wesen einer Beziehung aus. Sex ist für Wasserzeichen Ausdruck einer gefühlsmäßigen Übereinstimmung, niemals nur Selbstzweck.

Wenn Elemente gehäuft vorkommen oder, im Gegenteil, spärlich vertreten sind bzw. ganz fehlen, sollte dies unbedingt gedeutet werden. Gehäufte Elemente bedeuten eine besondere Begabung. Fehlende Elemente lassen einen Mangel erkennen, der vom Betreffenden oft durch Überkompensation beseitigt wird. Das heißt: Fehlt jemandem Feuer, ist er besonders aktiv; fehlt ihm Erde, bemüht er sich besonders um Sicherheit; fehlt ihm Luft, versucht er, als Denker anerkannt zu werden; fehlt ihm Wasser, gibt er sich besonders gefühlvoll. Auch ein Mangel kann eine Begabung sein!

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Der Wassermann und sein beherrschender Planet

Seltsam und eigenwillig wie das Zeichen ist auch der Planet, der ihm nach astrologischer Lehre zugeordnet ist. Uranus ist in der Reihe der Planeten der Erste, welcher mit bloßem Au­ge nicht mehr wahrgenommen werden kann — oder besser ge­sagt: fast nicht. In sehr reiner Atmosphäre und für sehr scharf­sichtige Augen ist er durchaus noch erkennbar. Es setzt jedoch eine beachtliche Beobachtungsleistung und große Geduld vo­raus, ihn unter der Vielzahl von anderen kleinen Sternen als Wandelstern zu identifizieren. Im Fernrohr erscheint dieser Planet düster grünblau, doch seine wahren Geheimnisse enthüllte er erst im Laufe systemati­scher Erforschung. Denkwürdig ist schon seine Umlaufzeit. Er braucht für eine Umrandung der Sonne annähernd 84 Erdenjahre. Auch von der Erde aus gesehen steht er somit ziemlich genau immer sie­ben Jahre in einem Zeichen.

Uranus ist der einzige Planet, der sich rückläufig um seine Rotationsachse dreht. Uranus ist also der Exzentriker unter den Planeten. Der Gott Uranus ist der älteste der griechischen Mythologie. Von ihm stammen die Titanen wie Kronos (Saturn) und Rhea ab, und von diesen wieder das jüngste Göttergeschlecht, das von Jupiter regiert wird. Uranus (griechisch Uranos) heißt „Himmel”, und der Himmelsgott ist ein Sohn der Urmutter Er­de, der Gaia, die ihn aus sich selbst, ohne männliches Zutun, zeugte und gebar. Uranus zeugte darauf mit seiner Mutter alle Pflanzen und Tiere, sein fruchtbarer Regen ließ Bäche, Flüsse und Meere entstehen.

Doch damit nicht genug: Uranus zeugte mit der Erdmutter auch allerhand groteske Urwesen. Das astrologische Prinzip des Uranus ist dem des Wasser­manns voll und ganz entsprechend. Es ist das Prinzip des Plötzlichen, Unvermittelten, des Bizarren und Grotesken, des Widernatürlichen — und doch gleichzeitig paradoxerweise ein archaisches, ja eines der ältesten Prinzipien überhaupt.

Uranisch ist die Originalität. Originell bedeutet ursprünglich vorbildlos. Wie die Geschöpfe des Gottes Uranus sind die Her­vorbringungen des uranischen Menschen oft bizarr, eigenwillig und stoßen die Mitmenschen vor den Kopf. Am Anfang muten sie ein wenig verrückt an, erst später erkennt man ihren Sinn und ihre Notwendigkeit. Uranisch ist der Erfindergeist, der nur zu oft seiner Zeit voraus ist und die Forderungen der Zu­kunft vorwegnimmt. Außer der neueren Technik im Allgemei­nen unterstehen dem Uranus im besonderen die Elektrizität und die Elektronik.

Mit Gefühlen an sich hat Uranus nichts im Sinn. Dieses Prinzip zeichnet sich durch ziemliche Gefühlskälte aus. Wenn es sich den Gefühlen beimengt, so macht es sie raffiniert, ex­zentrisch und eigenartig. Es kann sie dann durchaus noch in der Intensität steigern, doch es ist eine gefährliche Steigerung. Uranisch beeinflusste Gefühle kommen ebenso plötzlich wie sie wieder verschwinden. Sie sind irregulär, anormal und provo­zierend. Und doch hängen sie damit mit einem Urprinzip zu­sammen: nämlich mit der Welt der rein geistigen Phänomene. Darum ist der uranische Geist auch der des Schamanismus, des Priesters und Magiers — und des Astrologen.

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Der Schütze und seine Gesundheit

Schützen sind (fast) immer optimistisch. Sie nehmen das Le­ben von der leichten Seite. Kleinere Krankheitssymptome übersehen sie großzügig, ganz im Gegensatz zu den Jungfrau­en, die nur noch Kleinigkeiten sehen. Wenn aber ein Schütze einmal wirklich krank wird, dann verläuft die Krankheit schnell und meist ohne Komplikationen. Wie man ihn behandelt, ist ziemlich egal. Hauptsache, er ist wieder guter Dinge, sieht das Leben von der sonnigen Seite und kann über sich und die anderen lachen.

Typische Schütze-Krankheiten

Dem Zeichen Schütze unterstehen die Beckenregion und der Bewegungsapparat des Oberschenkels, also Knochen, Gelenke und Muskeln dieser Region. Dort sind auch seine Schwachstellen. Sie wirken sich besonders bei Überbeanspruchung aus. Wenn sich ein Schütze etwas bricht, dann den Oberschenkel, oder er erleidet einen Bruch im Hüftbereich. Noch eine Reihe von Krankheiten, die Schützen bevorzugt befallen, sind Rheuma, Ischias und Gicht.

Tipps für den gesunden Schützen

Angemessene Lebensweise: Schützen sollten in erster Linie darauf achten, dass ihr Leben ein bisschen regelmäßiger und gemäßigter wird, als es meistens der Fall ist. Der Hang ins Gigantische bringt viele interessante Erfahrungen, schädigt aber auf Dauer gesehen doch die Gesundheit. Auch sollten Schützen nicht unbedingt über jedes körperli­che Leiden großzügig hinwegsehen, sondern gelegentlich zu ei­nem Arzt gehen und sich gründlich untersuchen lassen. Ernährung: Der einzige Feind des Schützen liegt in seiner Sorglosigkeit und in seinem Hang zur Unmäßigkeit. Das gilt natürlich auch für das Essen. Wegen seiner Neigung zu üppi­gen Mahlzeiten werden Magen und Verdauungsorgane über­mäßig beansprucht. Besonders gefährlich kann dem Schützen übermäßiger Fleischgenuss, der zu Gicht führen kann, werden. Darum sei vor allem der Schütze Frau geraten, die Mahlzeiten zu rationieren und auf allzu viel Fleisch zu verzichten.

Therapien: Der kranke Schütze spricht auf Therapien an, die unmittelbar auf den Körper wirken, also Tiefenmassagen oder Bewegungstherapien wie Gymnastik und maßvoller Sport. Wegen des Interesses der Schützen an Philosophie und Reli­gion helfen ihnen auch Meditationen, vielleicht sogar Gebete. Der Glaube kann Berge versetzen und — besonders beim Schützen — Krankheiten vertreiben.

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Es braucht seine Zeit, bis ein energievoller Skorpion wirk­lich krank wird. Bricht er dann zusammen — nicht plötz­lich, meist nach und nach — dann schlummerte das Unheil schon lange in ihm. Und wahrscheinlich war die Ursache nichts Krankmachendes im medizinischen Sinn, sondern seeli­scher Natur. Denn Skorpione neigen oft dazu, Dinge von der negativen Seite zu sehen und aus ihrem Herzen eine Mörder­grube zu machen. Da werden dann Ärger, Frustrationen, Belei­digungen hinuntergeschluckt und für die große Endabrech­nung sorgfältig aufbewahrt. Der Körper aber, dem das nicht behagt, wehrt sich. Und so werden Skorpione krank. Übliche Behandlungsmethoden hel­fen nichts, denn alles ist tief versteckt.

Typische Skorpion-Krankheiten

Es kommt bei Skorpionen eher zu Entzündungen und In­fektionen der genannten Regionen als bei anderen Zei­chen. Die Funktionsstörungen dieser Organe können mannig­faltig sein. Weil sich beim Skorpion so vieles unter der Oberfläche ab­spielt, ist es oftmals schwierig, die wahre Ursache einer Er­krankung herauszufinden. Möglicherweise liegt sie in seiner Seele, in dem, was sich im Verlauf vieler Jahre und im Verlauf vieler, unausgesprochener frustrierender Erlebnisse angesam­melt hat. Weil der Skorpion ein fixes Zeichen ist, kommen Skorpion-Menschen schwer von ihren Leiden los. Oftmals brauchen sie eine Kur.

Skorpione haben viel innere Lebenskraft. Sie erholen sich nach Krankheiten und Eingriffen meist gut, sofern sie die rich­tige Lebenseinstellung finden. Das heißt, dass jede Behandlung bei ihnen mit einer Hebung des seelischen Wohlbefindens ein­hergehen muss. Optimismus, Offenheit und Fröhlichkeit sind auch bei diesem Sternzeichen die besten Heilmittel.

Tipps für den gesunden Skorpion

Angemessene Lebensweise: Skorpione sollten zuallererst auf die Warmhaltung ihrer anfälligen Organe achten. Doch erstreckt sich diese sorgsame Pflege nicht nur auf den Körper. Die Seele ist hierbei vielleicht noch wichtiger. Eine Befreiung von ihren Sorgen oder unterdrückten Frus­trations- und Hassgefühlen dient der gesundheitlichen Vorsor­ge ebenso wie rein körperliche Maßnahmen. Offene Gespräche mit guten Freunden in einer herzlichen und entspannten Um­gebung helfen ihnen dabei. Auch sollten sie Anzeichen für Gesundheitsstörungen nicht ignorieren, sondern einen Arzt aufsuchen und sich gründlich untersuchen lassen und vor allem nichts verschweigen!

Schließlich bringt der Hang der Skorpione, alles gründlich und intensiv zu tun und zu erleben, sie oft in Schwierigkeiten. Ständiger Raubbau an der Gesundheit durch Arbeitsbesessen­heit schädigt den Körper auf Dauer. Hier wäre eine ausglei­chende Lebensweise angemessen. Auf Arbeit sollten Freizeit und Erholung folgen, die Besessenheit durch Entspannung aufgewogen werden.

Ernährung: Oft wird Essen als Störung der momentanen Tä­tigkeit empfunden. Und gelegentlich schlägt die Neigung zu Exzessen auch bei Mahlzeiten durch. Dann achten Skorpione weder auf Qualität noch auf Quantität. Was vorhanden ist, wird aufgegessen, aber ohne Freude und Genuss. Skorpione sollten daher vor allem darauf achten, was sie es­sen, und wie sie es essen. Sie sollten sich Zeit nehmen und ihre Mahlzeiten genießen. Und belastende oder giftige Nahrungs­mittel sind ebenfalls zu vermeiden.

Therapien: Skorpione brauchen vor allem Entgiftungskuren, zu denen auch das Fasten zählt. Massagen, Sauna und Ent­schlackungskuren bringen die angesammelten Gifte aus dem Körper.

Daneben sollte die Behandlung der Seele nicht vernachläs­sigt werden. Rückführungen durch Hypnose oder Suggesti­onen können oft tief Verschüttetes zum Vorschein bringen.

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Die Waage und ihre Gesundheit

Waage Menschen lieben Schönheit und völlige Harmonie. Fehlen ihnen diese Umstände im Leben, reagieren Waa­gen oft mit Flucht. Und weil man dem Leben schlecht entkom­men kann, flüchten sich Waagen nicht selten in die Krankheit. Das heißt nicht, dass es keine körperlich bedingten Leiden bei diesem sensiblen Menschentyp gibt. Aber Unordnung und Streit setzen der Waage mehr zu als Viren. Das heißt auch, dass man sie durch die richtige Umgebung und Betreuung leichter wieder gesund und fit machen kann als durch die wirkungsvollsten Präparate.

Typische Waage-Krankheiten

Dem Zeichen Waage unterstehen die Nieren und die Blase. Darum sind die Nieren bei Waage-Menschen auch be­sonders anfällig für Erkrankungen aller Art, besonders aber für Entzündungen oder Erkältungen. Jedoch ist der gesamte Lenden-Becken-Bereich gefährdet und daher eine breite An­griffsfläche für alle möglichen Krankheiten. Waage Menschen leiden eher an akuten Krankheiten, die sie plötzlich befallen: Infektionen, Erkältungen, Verletzungen.

Tipps für die gesunde Waage

Angemessene Lebensweise: Jede einseitige Lebensweise ist schlecht. Ständig vor Entscheidungen zu flüchten bringt auf Dauer nichts. Waagen sollten das Gefühl haben, dass sie ihr Leben selbst in der Hand haben und nicht ständig von an­deren Menschen und deren Vorschriften abhängig sind. Ausgleichen ist schön, ausweichen dagegen nicht. Das gilt auch für menschliche Beziehungen: Ein ewiges Hin und Her tut weder dem anderen gut noch einem selbst. Darum sollten Waage Menschen sich bemühen, zu ihren Mitmenschen ein herzliches und inniges Verhältnis zu bekom­men, nicht zu nörgeln (wozu sie auch neigen) und sich auch nicht immer verpflichtet fühlen, Beziehungen herzustellen, wo die Menschen in Ruhe gelassen werden wollen. Waage Menschen neigen auch zur Bequemlichkeit, und da­für ist der Mensch seiner ganzen Natur nach nicht geschaffen. Sie sollten daher auf regelmäßige Bewegung achten.

Ernährung

Als ausgleichende Wesen achten sie von selbst auf eine ausgewogene Ernährung. Und weil sie ihre Mahlzeiten auch genießen, lassen sie sich Zeit – wichtigste Voraussetzung für eine gute Verdauung. Gefährlich werden kann ihnen höchs­tens der Hang zu ausgiebigen Abendmahlzeiten. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Magen überfüllt wird und die Verdauung stockt. Oder eine gewisse Vorliebe für Süßigkeiten aller Art, besonders, wenn sie lecker zubereitet sind. Das stopft und macht dick. Waagen sollten wegen ihrer Nieren vor allem auf viel Flüs­sigkeit achten — Tees, Mineralwasser, Säfte.

Therapien: Waagen brauchen Gespräche in Gruppen, also tun ihnen Gruppen- und Gesprächstherapien gut. Sie reagieren auf alles Schöne, daher sind z. B. Aroma- und Blütentherapien geeignete Heilverfahren. Auch Musik- und Tanztherapien sor­gen dafür, dass sie ihr seelisches Gleichgewicht wiederfinden.

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Die Jungfrau im Berufsleben oder welcher Beruf passt zur Jungfrau?

Dem Beruf kommt im Leben der Jungfrau zentrale Bedeu­tung zu. Vernunft und Zweckmäßigkeit sind Kategorien, die das Wesen der Arbeit selbst charakterisieren. Und so ist dieses Zeichen auch das der Arbeit schlechthin, vor allem der ausführenden „unselbstständigen” Arbeit. In erster Linie sind dies Tätigkeiten, die sehr große Genauig­keit und Detailsinn erfordern: Uhrmacher, Feinmechaniker oder auch Lektoren. Auch sind es gerade besonders nüchterne, trockene, „papie­rene” Tätigkeiten, die die Jungfrau nicht abschrecken, sondern zu denen sie sogar eine besondere Neigung verspürt. Buchhal­ter, Registrator, Rechnungsbeamter, in allen diesen Berufen wird die Jungfrau am richtigen Platz sein.

Die Jungfrau versteht es, die feinsten Kleinigkeiten ausfindig zu machen. Sie findet die Stecknadel in einem Heuhaufen. Doch sie hat auch eine Begabung für planende Tätigkeiten. Sie stellt nicht pathetisch irgendwelche diffusen Leitvorstellun­gen auf, entwirft aber zweckmäßig ein System, wie ein vorge­gebenes Ziel am schnellsten zu erreichen ist. Natürlich ist sie der perfekte Computerspezialist. Auch zum Psychologen sind viele Vertreter dieses Zeichens geeignet. Analyse von Gefühlsvorgängen, Versachlichung von schwer Greifbarem, objektive Betrachtung von subjektiven Leidenschaften — darauf kommt es in der Psychologie an. Die Begabung der Jungfrau liegt dabei nicht in der Intuition, son­dern in der distanzierten, aber scharfen Beobachtung.

Daher auch ihre schriftstellerische Begabung. Man kann mit Fug und Recht die Jungfrau als das Signum der Literatur be­zeichnen. Es ist statistisch nachgewiesen, dass überdurch­schnittlich viele Dichter und Schriftsteller die Geburtssonne im Zeichen der Jungfrau haben. Johann Wolfgang von Goethe ist dafür nur das bekannteste Beispiel. Doch auch ihre musikalische Begabung ist aus dem Ord­nungsprinzip herzuleiten. Zahlensinn, exakte und abstrakte Kombination sind das Wesen des kompositorischen Vorgangs, mehr noch als Gefühl und Inspiration. Der Beruf des Musikpädagogen entspricht in doppelter Hin­sicht dem Zeichen. Man kann sich sehr gut vorstellen, dass die Jungfrau auf diesem Gebiet wahre Koryphäen hervorbringt.

Durch die Beziehung des Zeichens zur Pädagogik ist natür­lich jede Art von Lehrberuf von Vorteil. Hier kann sich auch der Hang zur Schulmeisterei nur als günstig erweisen. Schließlich gibt es die Analogie zum Gesundheitswesen. Die­ses Zeichen stellt ausgezeichnete Ärzte, aber auch Kranken­schwestern und -pfleger. Wer eine Jungfrau im Betrieb einstellt, kann sicher sein, dass er sich um ihre Pünktlichkeit und Verlässlichkeit nicht sorgen muss. Wenn man etwa ihre Detailfreudigkeit nicht schätzt, gro­ße und allgemeine Übersicht von ihr fordert, dann hat man sie gerade an ihren schwächsten Stellen erwischt.

Die Folge kann sein, dass sie zerfahren und sogar unzuver­lässig wird. Ihre Stärke liegt eben in anderen Bereichen. Man muss vielfach bestimmte Eigenschaften akzeptieren. Die Jung­frau liebt zum Beispiel gewisse Verhaltensrituale. Ein Chef unter diesem Zeichen wird auf Sauberkeit, Ord­nung und Pünktlichkeit besonderen Wert legen. Wenn dies ge­währleistet ist, haben seine Mitarbeiter an ihm einen verständ­nisvollen und umsichtigen Leiter. In jeder Position erbringt die Jungfrau, vorausgesetzt die Arbeit entspricht ihrem Ordnungs- und Detailsinn, hervorragende Leistungen.

Wo die Jungfrau allerdings Faulheit, Unkorrektheit und Ausnutzerei entdeckt, ist sie unerbittlich. Wo sie andere durch das Beispiel ihrer Arbeit nicht motiviert, sondern man sich auf ihre Kosten ausruhen will, kann sie ihre sadistischen Qualitä­ten als Waffe einsetzen, stellt das Jungfrau Horoskop fest.  Besonders in der Arbeitswelt gewinnt man die Sympathie der Jungfrau nicht durch Charme, Faszi­nation oder großartige theoretische Erwägungen, sondern nur durch den Nachweis konkreter Leistungen. Sie wird sich der Durchführung eines Projektes, das sie als realistisch und nütz­lich erkannt hat, mit ungeteilter Aufmerksamkeit widmen und jeder Arbeit den letzten Schliff verleihen. Was schon gut ins Werk gesetzt ist, wird von der Jungfrau perfektioniert.

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Krebse sind empfindsam und nachtragend. Kummer, seeli­sches Leid und gefühlsmäßige Kälte setzen ihnen mehr zu als Bakterien und Viren. Vieles ist bei ihnen versteckt, auch ih­re Krankheiten. Ursache ist meist lang anhaltender Kummer. Darum brauchen Krebse, wenn sie krank werden, nicht unbe­dingt Pillen und schon gar keine technischen Apparaturen.

Gesund werden sie am ehesten durch menschliche Anteilnah­me, Fürsorge, und vor allem durch eine Umgebung, in der sie als Menschen akzeptiert werden. Sie brauchen das Gefühl, dass sich jemand um sie kümmert, dass man sie liebt und sich um sie sorgt. Die Behandlung wird dann dadurch oft neben­sächlich.

Typische Krebs-Krankheiten

Dem Zeichen Krebs untersteht die Brust- und Magenge­gend. Das ist auch die Stelle, an der der Krebs am emp­findlichsten ist. Wie schon erwähnt, schlägt sich beim Krebs seelische Un­ordnung schnell auf den Magen. Und das führt dann zu Gastri­tis und Magengeschwüren. Im harmlosen Fall gibt es Verdau­ungsbeschwerden (Durchfall oder Verstopfung), saures Auf­stoßen oder ein Schweregefühl im Magen nach dem Essen.

Speiseröhre oder Brustwirbel, Zwerchfell und Bauchspei­cheldrüse können ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei Frauen sind auch die Brüste und die Milchdrüsen gefähr­det; das gilt vor allem bei Schwangerschaften. Als Wasserwesen behalten Krebse oft Wasser im Gewebe, weswegen sie manchmal aufgeschwemmt aussehen. Durch eine richtige Ernährung kann man diesem Problem begegnen.

Viele Krankheiten des Zeichens Krebs sind psychosomatisch bedingt. Die Seele beeinflusst hier den Körper. Krebse denken zu oft an die Vergangenheit, an erlittenes Unrecht (auch wenn es nur eingebildet ist), an alltägliche Sorgen. Und wenn sie ver­schlossen sind, was oft der Fall ist, dann wühlen diese Gedan­ken im Inneren und schädigen die Organe.

Tipps für den gesunden Krebs

Angemessene Lebensweise: Sich in die schlimmen Dinge des Lebens zu vertiefen, bringt nichts. Offenheit, Nach­sicht, Fröhlichkeit und Vergessen sind die Zauberworte für den ängstlichen Krebs. Es lohnt nicht, in der Vergangenheit zu wühlen, sein Herz an Verlorenes zu hängen oder sich von aller Welt verfolgt zu fühlen.

Krebse sollten darauf achten, dass sie in einer gefühlsmäßig positiven Umgebung leben. Wo versteckte Aggressionen, Intri­gen und andere Gemeinheiten an der Tagesordnung sind, wer­den sie krank. Ernährung: Krebse haben oft schreckliche Angst davor, zu verhungern. Darum essen sie unkontrolliert und stopfen in sich hinein, was da ist.

Darum müssen Krebse lernen, langsam und nicht zu viel zu essen. Und wenn gegessen wird, dann unbedingt in einer ange­nehmen Atmosphäre. Kein Streit, keine Auseinandersetzun­gen, keine problematischen Diskussionen beim Essen! Der verantwortungsbewusste Krebs schafft am Mittags- und Abendtisch eine ruhige, freundliche, herzliche Atmosphäre.

Therapien: Der kranke Krebs braucht in erster Linie Thera­pien, die seinen Optimismus und seine Fröhlichkeit stärken. Eine ausgewogene Diät, eine ruhige Umgebung und menschli­che Wärme machen ihn bald wieder gesund. Als Wasserzeichen spricht er natürlich auch auf Wasserbe­handlungen an: Bäder, Kräutertees und Wassergüsse.

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So schnell wird ein Stier nicht krank, bei ihm geht alles et­was langsam. Erst einmal leidet er so vor sich hin. Irgend­was steckt im Körper, aber es kommt nicht heraus. Dazu kommt, dass Stiere geduldig sind und eher zum Schwarzsehen neigen. Schwung und Optimismus ist etwas für die unrealisti­schen Zeichen. Stiere aber sehen immer die Realität. So sammeln sich im Lauf der Zeit viele Giftstoffe im Körper des Stiers, und als bewahrendes und stetiges Zeichen bleiben sie auch dort. Zusammen mit der grundsätzlich pessimisti­schen, leidenden Einstellung macht es diese Eigenschaft so schwer, einen Stier gründlich zu kurieren.

Typische Stier-Krankheiten

Dem Zeichen Stier unterstehen die Sinnesorgane außer dem Auge, also Nase, Ohren, Mund, ferner die Region der Kehle, der Hals-Rachenraum und der Nacken. Dort sind auch die meisten Krankheiten des Stiers beheimatet. So kommt es bei Stieren oft zu Mandelentzündungen, wes­halb bei ihnen wirklich zu überlegen ist, ob dieses Organ nicht entfernt werden sollte. Auch die Lymphdrüsen in der Halsge­gend sind gefährdet. Typische Kinderkrankheiten wie Mumps und Diphtherie (heute fast ausgestorben) sind ebenso kenn­zeichnend für den Stier wie Entzündungen der Ohrspeichel­drüse oder der Stirnhöhlen. Gerade in den Stirnhöhlen sam­melt sich leicht Schleim oder Eiter.

Der Nacken wird bei Stieren leicht verspannt, was zu Ver­krampfungen führen kann. Dem Zeichen Stier untersteht auch die Schilddrüse, die bei ihm besonders beansprucht wird, auch deshalb, weil er gern und viel isst. So besteht die Gefahr von Unterfunktionen, die zur Kropfbildung führen können. Vor allem leiden Stiere an chronischen Krankheiten, die mög­licherweise gar nicht als solche erkannt werden.

Tipps für den gesunden Stier

Angemessene Lebensweise: Stiere neigen dazu, in festgefah­renen Gewohnheiten zu verharren, von denen sie schwer loskommen. Darum ist es für sie wichtig, mit den Gewohnhei­ten zu brechen und etwas anderes zu tun, z. B. Sport treiben, für Neues offen sein, die Dinge optimistisch sehen und nicht nach eingefahrenen Denkschemata vorgehen. Es hilft ihnen auch, wenn sie Dinge loslassen und Menschen nicht als Besitz betrachten. Auch sollten Stiere ihrem Unmut öfter Luft ma­chen und nicht so vieles hinunterschlucken.

Ernährung: Was Stiere gern essen, ist sicher nicht das, was ihnen wirklich gut tut. Sie sind die großen Schlemmer und Ge­nießer. Was süß ist und dick macht, das schmeckt auch, so lau­tet ihre Devise. Darum ist das beste Essen für Stiere oft keines. Fasten ist dagegen die beste Medizin für Stiere — die sie aber leider nie befolgen.

Therapien: Stiere brauchen eine handfeste Behandlung. An erster Stelle steht, wie schon gesagt, das Fasten; an zweiter Stelle eine ausgewogene, vernünftige Diät. Jede Form der Massage tut ihnen gut, desgleichen Chiropraktik. Wasseranwendungen in Form von Kneippkuren brin­gen die nötige Kraft auf, um beim hartnäckigen Stier etwas in Bewegung zu setzen. Die regelmäßige Anwendung von Lehmpackungen und Heil­erde (auch innerlich) zeigt beim Stier ausgesprochen gute Wir­kungen. Schließlich ist Erde ja sein Element. Da Stiere auf al­les Schöne reagieren, helfen ihnen vor allem auch Aroma- und Blütentherapien.

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Widder sprudeln meist über vor Energie. Sie reagieren rasch und sind stets bereit, wie der Kriegsgott Mars so­fort anzugreifen. Weil ihr Abwehrsystem meist gut entwickelt ist und sie sich körperlich fit halten, erkranken sie selten. Dazu haben sie auch keine Zeit. Wird ein Widder aber krank, dann meint jedermann, er stirbt demnächst. Bleich und schweigsam liegt er darnieder, und der Kontrast zu seiner sonstigen Lebendigkeit ist sehr groß. Doch nach drei Tagen ist der Spuk normalerweise vorbei. Der scheinbar Todkranke verlässt munter sein Lager und stürzt sich, wie gewohnt, ins bunte Leben.

Typische Widder-Krankheiten

Dem Zeichen Widder untersteht der Kopf. Und weil Wid­der gern mit dem Kopf durch die Wand rennen, leiden sie oft an Verletzungen am Kopf, im Gesicht, an den Augen. Aber auch ohne äußere Verletzungen bereitet der Kopf dem Widder Schmerzen. Sie stehen ja ständig unter Spannung, or­ganisieren in Gedanken den nächsten Coup, denken sich tau­send Dinge aus und können ihr Hirn nicht abstellen. Irgend­wann wird das dem Körper zu viel werden.

Ein typisches Widder-Organ sind auch die Zähne. Als zu­packender Typ sollte ein Widder eigentlich gute Zähne haben. Aber oft sind gerade bei Widdern die Zähne ganz und gar nicht in Ordnung. Schlimmer noch: Der Kopf ist ihm heilig, der Zahnarzt ein schrecklicher Gräuel.

Tipps für den gesunden Widder

Angemessene Lebensweise: Widder sollten ab und zu mal abschalten, sich einem ruhigen Hobby widmen, die Stille suchen und nichts unternehmen. Weil Widder zu viel denken und handeln, wäre eine Beschäftigung sinnvoll, bei der man weder das eine noch das andere tut, beispielsweise ruhige Mu­sik hören oder leichte Lektüre genießen.

Widder denken auch zu oft nur an sich. Es hilft ihnen, wenn sie Verantwortung für andere übernehmen und sich für ihre Mitmenschen aufopfern, ohne ihre Führernatur hervorzukeh­ren oder an persönliche Vorteile zu denken. Sich treiben lassen, die schönen Seiten des Lebens genießen — das sind Dinge, die viele Widder erst lernen müssen, die aber ihre Gesundheit verbessern und ihr Leben verlängern. Weitere Tipps liefert das Widder Partnerhoroskop!

Ernährung: Widder nehmen sich selten Zeit beim Essen. Zu aufregend ist das Leben, zu viel ist noch zu erledigen. So schlingen sie oft hastig irgendeine Kleinigkeit hinunter oder machen während des Essens andere Dinge. Als Ergebnis einer solchen Lebensweise wird der Magen übermäßig beansprucht, was zu nervösen Magenbeschwerden führen kann.

Therapien: Normalerweise wird ein Widder ganz von selbst gesund. Wenn er aber eine Behandlung braucht, und sei es nur eine, die seine Gesundheit stärkt, dann wirken bei ihm solche, bei denen er sich bewegen kann. Als Feuerwesen spricht er auf alles an, was die Muskeln beeinflusst, also auf klassische Kör­pertherapie wie Bioenergetik und auf Massage. Auch Reflexzo­nenmassage und Akupunktur können helfen.

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